Das Gewicht deiner Dartpfeile bestimmt, wie der Dart in deiner Hand liegt, wie er fliegt und wie oft du nachjustieren musst. Es gibt kein perfektes Gewicht für alle, aber es gibt einen Bereich, in dem sich die meisten Spieler wohlfühlen. In diesem Ratgeber liest du, welches Gewicht du am besten testest, was der Unterschied zwischen Steeltip und Softtip ist und wie du selbst herausfindest, was zu dir passt.
Welches Gewicht ist üblich?
Steeltip-Dartpfeile wiegen meist zwischen 21 und 26 Gramm. Die meisten Spieler werfen zwischen 22 und 25 Gramm. Softtip-Darts sind oft leichter: Viele Modelle wiegen 16 bis 20 Gramm. Das Gewicht steht immer auf der Produktseite, meist zusammen mit dem Tungstenanteil.
| Gewicht | Gefühl | Passt oft zu |
|---|---|---|
| 18–20 Gramm | Leicht und schnell, braucht mehr Tempo im Wurf | Softtip, Spieler mit einem flotten, lockeren Wurf |
| 21–22 Gramm | Leicht, aber noch stabil | Spieler, die schnell werfen oder leichte Darts bevorzugen |
| 23–24 Gramm | Ausgewogen, die sicherste Startwahl | Anfänger und Freizeitspieler |
| 25–26 Gramm | Schwer und ruhig in der Luft | Spieler mit einem kraftvollen, ruhigen Wurf |
Was ändert sich, wenn du schwerer oder leichter wirfst?
Ein leichterer Dart fliegt schneller und auf einer flacheren Bahn, aber du brauchst mehr Timing und er reagiert empfindlicher auf einen unsauberen Release. Ein schwererer Dart fliegt ruhiger und wird weniger leicht abgelenkt, verlangt aber etwas mehr Kraft und kann sich in den Fingern etwas klobig anfühlen. Das ist keine Frage von besser oder schlechter: Es geht darum, was zu deinem Wurf passt.
Steeltip oder Softtip
Die Art des Boards bestimmt oft schon, welches Gewicht du wählst. Auf einem traditionellen Sisalboard spielst du mit Steeltip-Dartpfeilen. Für ein elektronisches Board verwendest du Softtip-Dartpfeile mit einer Kunststoffspitze. Wirfst du auf beiden, fühlt sich ein Softtip mit 18 oder 20 Gramm oft anders an als dein Steeltip mit 23 Gramm. Das ist normal, und du gewöhnst dich schnell daran.
Gewicht ist nicht der einzige Faktor
Zwei Darts mit 23 Gramm können sich ganz unterschiedlich anfühlen. Ein höherer Tungstenanteil macht denselben Dart dünner: Ein Barrel mit 90 % Tungsten ist bei gleichem Gewicht schlanker als einer mit 80 %. Auch die Lage des Schwerpunkts spielt eine Rolle. Ein Dart mit dem Gewicht vorne fliegt anders als ein Dart, der hinten schwerer ist. Vergleiche daher nicht nur die Grammzahl, sondern auch die Form des Barrels.
Den Unterschied siehst du schön in unserem Sortiment, wo dieselbe Serie in mehreren Gewichten erhältlich ist. Nimm zum Beispiel die Bull's CP-Serie: den Nicolas Thuillier CP Steeltip 90% mit 21 Gramm, den Liam Maendl-Lawrance CP Steeltip 90% mit 23 Gramm und den Christel Timmermans E1 CP Steeltip 90% mit 25 Gramm.
So testest du das richtige Gewicht
- Starte bei etwa 23 Gramm, wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst.
- Wirf mindestens ein paar Legs oder eine komplette Trainingseinheit mit demselben Set. Ein paar Würfe sagen wenig aus.
- Ändere immer nur eine Sache, zum Beispiel das Gewicht und nicht gleichzeitig die Flights.
- Achte auf deine Gruppierung im Board und darauf, wie der Dart landet, nicht nur auf das Gefühl in der Hand.
- Fühlt sich ein Dart nach einer Woche immer noch fremd an, geh 1 bis 2 Gramm nach oben oder unten.
Häufige Fehler
- Das Gewicht eines Profis kopieren. Sein Wurf ist anders als deiner.
- Denken, dass schwerer automatisch besser ist. Ein zu schwerer Dart sorgt für müde Schultern und einen absinkenden Wurf.
- Zu oft wechseln. So weißt du nie, was den Unterschied macht.
Bist du noch unsicher? Lass dich von unserem Anfänger-Ratgeber oder der Erklärung zu der Länge deiner Shafts inspirieren. Alle Dartpfeile findest du in der Kategorie Dartpfeile.