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Welche Dartpfeile wählst du als Anfänger?

17. Oktober 2026 durch

Dutzende Sets, Hunderte Barrels: Welche Dartpfeile wählst du als Anfänger? Die gute Nachricht ist, dass du es dir nicht kompliziert machen musst. Mit ein paar Entscheidungen bist du sofort gut aufgestellt: der richtige Typ, ein mittleres Gewicht, ein gerader Barrel und ein medium Grip.

Schritt 1: Steeltip oder Softtip?

Schau zuerst auf dein Board. Ein traditionelles Sisalboard verlangt Steeltip-Dartpfeile mit einer Metallspitze. Ein elektronisches Board verlangt Softtip-Dartpfeile mit einer Kunststoffspitze. Ein Steeltip beschädigt ein elektronisches Board, und ein Softtip bleibt schlecht in einem Sisalboard stecken.

Schritt 2: Brass oder Tungsten?

Brass ist günstig und prima zum Ausprobieren oder wenn du nur ab und zu wirfst, zum Beispiel der Bull's Charge Yellow Brass Steeltip. Wegen der geringeren Dichte sind Brass-Barrels dicker, wodurch deine Darts schneller aneinanderstoßen. Tungsten ist dichter, also ist der Barrel schlanker und du kannst enger gruppieren. Wenn du ernsthaft einsteigen willst, ist Tungsten meistens der bessere Kauf. Ein erschwinglicher Einstieg ist zum Beispiel der Shot Birds of Prey Osprey 80%.

Schritt 3: Gewicht

Für die meisten Anfänger sind 22 bis 24 Gramm eine sichere Wahl. Leichtere Darts fliegen schneller und verlangen mehr Timing. Schwerere Darts fühlen sich manchmal zu dominant in der Hand an. Probier zum Beispiel 23 Gramm, wie den Bull's Liam Maendl-Lawrance CP Steeltip 90% 23 gram, den Target Jeffrey de Graaf G1 90% Swiss 23 gram oder den Shot Barbora Hospodárská 2.0 90% 23 gram. Mehr Erklärungen findest du unter welches Gewicht du bei Dartpfeilen wählst.

Schritt 4: Barrel-Form

Ein gerader Barrel ist meistens die sicherste Wahl: berechenbar und für verschiedene Wurfhaltungen geeignet. Eine Torpedo-Form ist etwas dicker und gibt manchen Spielern mehr Halt. Stark ausgeprägte Formen lässt du besser liegen, bis du weißt, was du brauchst.

Schritt 5: Grip

Wähle einen medium Grip. Zu wenig Grip lässt den Dart wegrutschen, zu viel Grip lässt ihn beim Release kleben. Ein einfaches Ringmuster oder eine durchschnittliche Verteilung der Rillen funktioniert für die meisten Anfänger prima.

Schritt 6: Shaft und Flight

Beginne mit einem Standard-Flight und einem medium oder intermediate Shaft. Das ist die verzeihendste Kombination. Passe später an, wenn dein Dart zu flach oder zu steil einschlägt. Mehr dazu liest du unter Shafts auswählen. Willst du Flights ausprobieren, wirf einen Blick auf das Bull's Flight Test Kit.

Ein Case ist kein Luxus

Ein gutes Set verdient Schutz. Ein einfaches Shot Drop in Dart Case hält deine Darts, Shafts und Flights zusammen. Weitere Optionen findest du bei Dartcases.

So vermeidest du einen Fehlkauf

  • Kaufe nicht blind nach Farbe oder dem Namen eines Profis.
  • Lies die Produktbeschreibung: Gewicht, Material, Barrel-Form und was im Set enthalten ist.
  • Vermeide extreme Kombinationen, wie einen schweren Barrel mit kleinen Flights.
  • Gib deinem Set mindestens ein paar Trainingseinheiten, bevor du urteilst.

Wann brauchst du andere Dartpfeile?

Dein erstes Set bleibt nicht immer dein festes Set. Suchst du ständig eine andere Stelle zum Greifen, fliegen deine Darts unruhig oder fühlt sich das Set nie natürlich an, dann stimmt noch etwas nicht. Passe dann zuerst Shaft oder Flight an. Ein neuer Barrel ist erst nötig, wenn das nicht hilft. Willst du die Regeln noch einmal durchgehen, bevor du anfängst? Lies Darts-Regeln für Anfänger.

17. Oktober 2026
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